10 Zoll Hoverboard Iconbit Smart Scooter im Test

Das Iconbit 10 Zoll ist ein preisgünstiges Hoverboard das es in insgesamt 4 verschiedenen Farben gibt. Wir haben die blaue Variante getestet und berichten euch wie gut das Hoverboard im Praxistest abgeschnitten hat.

Iconbit Hoverboard 10 Zoll Karton

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Das Board gibt es in den Farben Rot, Schwarz, Blau und weiß. Es wird auf Mediamarkt angeboten für 379€ inklusive Mehrwertsteuer.Wir haben uns das blaue Board gekauft und es ausführlich getestet.

Leistung und technische Daten

Unser Board  verfügt über 2x 350 Watt Direct Drive bürstenlose Elektromotoren sodass insgesamt eine Antriebskraft von 700 Watt anliegt. Den Unterschied zwischen 700 und 800 Watt merkt man geringfügig bei Steigungen, auf geraden Fahrbahnen jedoch so gut wie nicht. Es liegt eine 10 Zoll Bereifung vor die mit einem Autoventil ausgestattet ist. Bevor ihr das Board das erste mal fahrt ist es empfehlenswert den Luftdruck zu überprüfen.

Bei uns war etwas zu wenig Luftdruck auf den Reifen, sodass wir selbst mit der Pumpe etwas nachgeholfen haben. Der Druck auf den Reifen darf nicht zu groß sein da ansonsten das Fahrgefühl beeinträchtigt wird. Bordsteine werden dann zu hart wahrgenommen. Das Fahrgefühl ist dann ähnlich wie bei einem Fahrrad: Ihr könnt dann zwar sehr schnell fahren, aber kleinere Hindernisse wie Bordsteine etc. werden ungünstig abgefedert und belasten zusätzlich das Board bzw. das Fahrrad.

Laut Hersteller hat das Board ein Gewicht von 11,7kg. Wir haben ein Gewicht von 11,5kg im Wiegetest erzielt. Das Gewicht ist damit für ein 10 Zoll Hoverboardmodell im mittleren Bereich anzusiedeln. Über längere Strecken tragen würde ich es nicht, da es mit der Zeit unhandlich und schwer wird – außerdem ist das Hoverboard ja zum fahren da und nicht zum „Durchdiegegendtragen“.

Akku, Aussehen und Sicherheit

Unser Board war knallblau und glänzte nach dem Auspacken. Alles sieht sehr hochwertig verarbeitet aus und die Akkustatusanzeige ist klar und deutlich zu erkennen. Das Board macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck.

Der verbaute Akku ist ein Samsung Li-Ion Akku mit 4.4 mAh der für eine Reichweite von bis zu 20km reichen soll. Die Ladezeit beträgt knapp 120 Minuten bei vollständiger Entladung.

In unserem Praxistest konnten wir mit voll gelademen Hoverboard Akku eine Reichweite von knapp 13km erzielen (gemessen mit der Runtastic App). Das Aufladen des Akkus dauerte bei uns 115 Minuten und verlief problemlos. Um die Lebenszeit des Akkus zu verlängern könnt ihr folgende Maßnahmen treffen:

  • Wenn ihr das Hoverboard lang nicht nutzt, ladet es trotzdem hin und wieder auf damit der Akku „aktiviert“ bleibt
  • Ladet den Akku nicht auf wenn dieser auch noch nicht wirklich leer ist
  • Regelmäßige Nutzung des Boardes und damit auch Nutzung der Aktivität des Akkus

Bei geringer Akkuladung wird das Board automatisch langsamer und es signalisiert durch ein rotes Blinken der Akku Anzeige das es bald wieder geladen werden  muss. Hierbei liegt nicht mehr die volle Schubkraft vor und Anstiege können nicht mehr mit der gewohnten Spritzigkeit befahren werden. Auch die Beschleunigung ist nicht mehr so stark wie mit vollem Akku.

Das Board hat in unserem Test sich auch nicht einfach ausgeschaltet sondern uns vorher gewarnt das die Batterie leer ist. Das ist auf jeden Fall lobenswert und unbedingt notwendig da es sonst schnell zu einem Crash kommen kann.

Es gibt eine blaue LED-Beleuchtung die vier kleine leuchtende, nennen wir es mal „Katzenaugen“ besitzt. Damit wird man auch im Dunkeln sehr gut gesehen.

Iconbit Hoverboard Beleuchtung

Eine Sache ist uns jedoch negativ aufgefallen: Der Schutz links und rechts über den Reifen ist schnell zerkratzt. Unserer Meinung nach ist das nicht allzuschlimm, da ein Hoverboard kein Statussymbol sein soll sondern viel mehr ein Hobbygegenstand der der Abnutzung unterliegt. Die Trittbretter fühlen sich gut an wenn ihr mit geeignetem Schuhwerk arbeitet. Ich fahre immer mit Turnschuhen und einer rutschfesten Sohle. Das hilft besonders bei schnellen Manövern auf dem Board nicht das Gleichgewicht zu verlieren und bietet eine maximale Standfestigkeit.

Fahrgefühl und Fahrspaß

Das Fahrgefühl ist sehr genau und direkt durch die Luftbereifung, jede Bewegung wird entsprechend über die Gewichtsverlagerung auf die Piste umgesetzt. Die drei verbauten ARM-Prozessoren leisten dabei gute Arbeit und halten das Board auf geraden aber auch kurvigen Strecken stabil. Das Fahrgefühl ist wirklich gut und ich fühle mich schon nach kurzer Zeit sicher auf dem elektrischen Gefährt.

Das Auf- und Absteigen fällt leicht und das Board fährt nicht sofort los, wenn man mit einem Bein auf die Schuhstapfen tritt. Wenn du Anfänger bist empfiehlt es sich entweder an einer Straßenlaterne das Auf- und Absteigen zu üben oder eine weitere Person dient als dein persönlicher Helfer an dem du dich festhalten kannst. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten das gerade für blutige Anfänger das Prozedere des Auf- und Absteigens das schwerste ist.

Mit der 10 Zoll Bereifung fiel es uns leicht über kleine Bordsteine zu fahren, wobei auch hier wieder anzumerken ist das die Hoverboards nicht für große Hindernisse gebaut sind. Wenn ihr etwas geübter seid kommt ihr auch große Bordsteine herunter, jedoch meistens nicht wieder hinauf, es sei denn der Bordstein ist rund.

Auf gerade Strecke konnten wir eine Geschwindigkeit von ca. 13 bis 14km/h erreichen (gemessen mit der App Geschwindigkeitsmessung). Ab ungefähr 11 km/h merkt man die den Topspeed auf dem Board und es ist etwas anstrengender das Gleichgewicht zu halten kurz gesagt: Bei höhreren Geschwindigkeiten sollte man genau wissen wie das Board gesteuert wird und sich bereits sicher im Umgang mit dem Iconbit Scooter fühlen.

Auf Grund der Luftbereifung ist auch eine Offroad-Fahrt kein Problem. Feldwege sind, sofern diese nicht mit größeren Steinen überseht sind, kein Problem und es ist auch nicht zu schwer für Anfänger auf diesen Wegen zu fahren. Dennoch gibt es natürlich auch für das Board Grenzen: Schotterpisten oder nasse steile Anstiege sollten besser vermieden werden. Generell ist es ratsam nicht bei Regen zu fahren und Pfützen zu meiden da ansonsten Wasser in das innere des Boards eindringen kann. Zwar ist es nach IP Standard 56 Spritzwassergeschützt, jedoch bietet das keinen großen Schutz falls es doch mal regnen sollte oder die Fahrbahn etwas nässer ist.

Die Reichweite beziffert der Hersteller mit 20km mit einer Akkuladung. Wir haben die Erfahrung gemacht das diese Angaben unter Idealbedingungen wahrscheinlich auf gerade Strecke stattgefunden haben. In unserem Praxistest konnten wir mit dem Hoverboard ca. 13km weit fahren, das ist mit einer Akkuladung schon ein ordentlicher Wert. Falls der Akku mal komplett leer ist, dauert es ca. 90min bis der Akku wieder voll ist. Vorsicht ist angebracht: Der Akku sollte nicht länger als die vorgeschriebene Menge geladen werden, da sonst das Risiko einer Überladung besteht. Auch sollte das Hoverboard nicht ohne Schutzbekleidung gefahren werden, da schon bei geringen Geschwindigkeiten viel passieren kann. Helm, Knie- und Ellenbogenschützer und robuste Handschuhe, die bei einem Sturz zum Abstützen dienen, sind sehr hilfreich und jederzeit empfohlen.

Es besteht nicht die Möglichkeit das Board per Bluetooth mit dem Handy zu verbinden und Musik zu hören, was aber aus unserer Sicht absolut zu vernachlässigen ist, da es eine kleine Spielerei ist. Wer darauf viel Wert legt sollte sich unsere anderen Modelle mal genauer anschauen.

Hoverboard Testvideo

Folgt in Kürze wenn es fertig geschnitten ist.

Fazit zum Iconbit 10 Zoll Modell

Das Iconbit 10 Zoll Hoverboard ist ein preisgünstiges Board das tollen Fahrspaß bietet. Wer auf Bluetooth verzichten kann und nicht viele steile Berge fährt, sollte hier zugreifen. Für den Preis von 385€ bekommt man gute Qualität zu einem Top-Preis! Auch für Einsteiger geeignet, da es nicht allzu teuer ist. Im Lieferumfang enthalten:

  • Hoverboard
  • Ladegerät
  • Bedienungsanleitung auf Deutsch, Englisch und zwei weiteren Sprachen

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