GeekMe Electro Hoverboard Test: Reichweite, Fahrverhalten, Off-Road und Preisvergleich

Das Off-Road Electro Hoverboard von GeekMe ist ein modernes Hoverboard für den Gewichtsbereich 20 bis 100 Kilogramm. Das Board hat eine Radgröße von 8,5 Zoll und liegt im mit circa 200 Euro im unteren Mittelfeld der Preisklasse dieser Größe von Hoverboards.

Das Hoverboard verfügt über einen 350W Doppelmotor, welcher mit einem Lithium Ionen Akku betrieben wird.

Zusätzlich ist das Hoverboard mit Bluetooth Lautsprechern, die bei den Hoverboards so üblich sind, ausgestattet.

Wie die meisten Hoverboards ist auch bei diesem die Geschwindigkeit auf 15 Km/h begrenzt.

Lieferumfang

Im Lieferumfang kommen sind dabei, das Hoverboard mit Reifen und ein Ladekabel. Der braune Karton ist dabei relativ unspektakulär. Das Ladekabel ist zertfiziert nach dem CE Standard, genau wie der Akku.

Was nach den Sicherheits – Skandalen (brennende Akkus, explodierende Akkus, brennende Netzteile) vielleicht dem ein oder anderen Kunden zu denken gibt. Daneben sind noch eine Tasche und ein kleines Handbuch mit im Lieferumfang enthalten. Werkzeug für Reperaturen oder Ersatzteile bietet GeekMe nicht an.

Spezifikationen und Merkmale

Das Hoverboard hat einen 36V Akku mit 4 Ampere oder 144W/h. Dieser Akku speißt einen 350 Watt Doppelmotor mit zwei unabhängigen Gyroskopen, welche der Stabilität und Balance zu Gute kommen.

Der GeekMe Off Road Scooter wiegt ca. 12 Kilogramm und wird durch den 350 Watt Doppelmotor in kurzer Zeit auf 15 Km/h beschleunigt. Die Maximalgeschwindigkeit lässt sich mit einer App konfigurieren.

Es gibt leider nur zwei Wahlmöglichkeiten, nämlich Normal (15Km/h) und einen gemütlicheren Fahrmodus mit 10 Km/h als Maximum. Das Board hat eine maximale Steigung die der Motor bewältigen kann, diese liegt laut Hersteller bei 15 Grad und wird in der Praxis sogar etwas übertroffen und durch die 8,5 Zoll Bereifung steht man sehr sicher auch auf unebenem Grund und kommt sogar im Sand oder Schnee voran, wenn auch mit deutlich höheren Energieaufwand.

Für die Beleuchtung sind zwei LED Lampen an der vorderen Schnauze des Hoverboards zuständig, zusätzlich gibt es noch zwei kleinere Rücklichter.

Zusätzlich bringt der GeekMe einen Warnton mit, falls das Hoverboard die 15 Km/h überschreitet (beispielsweise bergab). Das kann in der Praxis etwas nervig sein und lässt sich leider auch nicht deaktivieren. Außerdem verfügt das Board auch über einen Warnton bei niedrigen Akkustand. Das kann sehr praktisch sein, auch ein Überhitzungsschutz ist eingebaut.

Man ist also bestens beraten durch sein Hoverboard. Die maximale Betriebstemperatur liegt übrigens bei 45°C und die minimale bei – 10°C, was durch den Lithium Ionen Akku bedingt ist. Das maximal Gewicht oder die maximale Belastung gibt der Hersteller mit 120 Kilogramm an, das konnte ich leider nicht ausreizen oder testen. Man sollte aber darauf achten das man wenigstens 25 Kilogramm wiegt, wichtig bei Kindern. Der Hersteller gibt das Mindestalter bei 8 Jahren an, streng genommen gibt es keines. Jeder der 25 Kilogramm oder mehr wiegt kann mit diesem Hoverboard fahren.

Der Rahmen dieses Hoverboards ist zum Großteil aus Plastik , laut Hersteller jedoch aus Aluminium und Plastik. Ich konnte an der Oberfläche kein Aluminum entdecken, lediglich Plastik in Metallic Farben.

Die Reichweite

Bei der Reichweite kommt es natürlich auch auf die Umweltbedingungen an. Man kann bei durschnittlicher Temperatur, ohne viele Steigungen davon ausgehen das der Akku etwas über zwei Stunden lang durchhalten wird. Im Winter bei entsprechender Steigung und vorallem Kälte kann es auch vorkommen das der Akku nur eine bis anderthalb Stunden anhält. Die Ladezeit beträgt zwei Stunden.

Den Antrieb übernimmt ein 350W Doppelmotor (700W), die Geschwindigkeit und Beschleunigung sind konfigurierbar. Man kann beispielsweise zwischen 10 Km/h und 15 Km/h auswählen.

Fahrverhalten und Batterie

Nach einem zwei stündigem Ladevorgang und Einschalten, mit einer kurzen Startsequenz, ist das Hoverboard auch schon Einsatzbereit.

Ladebuchse und Einschaltknopf

Ich verbinde zunächst über Bluetooth und der „Hoverboard I“ App. Diese App gibt es kostenlos im GooglePlay – Store von Google bzw. im App – Store von Apple. Die App ist nicht sonderlich gut, noch sieht das sonderlich nutzerfreundlich oder funktionell aus. Das einzige was man machen kann ist den Modus einzustellen. Zwischen Langsam und Normal, also entweder 10 Km/h oder 15 Km/h Maximalgeschwindigkeit. Zusätzlich kann man noch die aktuelle Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz und den Akkustand ablesen. Das funktioniert alles soweit ganz gut.

Da das Hoverboard auch ein Soundsystem an Board hat lässt sich solang das Handy via Bluetooth verbunden ist die Musik des Smartphones einfach über die Lautsprecher des Hoverboards abspielen. Beim Sound bitte keine Wunder erwarten.

Der Sound ist stabil und für die meisten Genres nicht schlechter als ein handelsübliches Radio mit ein wenig mehr Bass. Von Zeit zu Zeit klingen die Mitten ein wenig verwaschen und die Höhen blechern. Aber alles in allem sind die Lautsprecher in Ordnung. Telefonate konnte ich übrigens keine führen, da mein Smartphone das Hoverboard nur als Lautsprecher und nicht als Freisprechanlage erkannt hat.

Zurück zum Fahrverhalten, hier liegt der große Schwachpunkt verborgen. Das Hoverboard fährt sich vorallem Off Road etwas träge. Ich vermute das kommt durch die großen 8,5 Zoll reifen, für welche der Motor einfach ein bisschen zu wenig Power hat.

Die Steuerung wird dadurch etwas indirekt und fühlt sich Off Road sogar träge an.  Durch die vom Hersteller als „SUV“ Reifen beworbenen 8,5 Zoll Reifen kommt man durchaus besser durch schweres Gelände. Jedoch fühlt sich der Vorteil den man dadurch erhält eher schwach an und man bemerkt trotz des Off Road Profils der Reifen die meisten Steine und Äste noch sehr gut.

Das GeekMe Hoverboard bringt außerdem zwei unabhängige Gyroskope zur Ausbalancierung auf der linken sowie rechten Stehfläche mit. Deshalb sollte man auch nur mit ausreichend geladenem Akku fahren.

Denn bei sehr geringem Akkustand kann es passieren das die Fahrsicherheit nicht mehr gegeben ist dadurch das die Gyroskopmotoren schnelle Gewichtsverlagerungen wie zum Beispiel bei der Fahrt um eine Kurve nicht mehr ausgleichen können. Dadurch kann man schnell die Balance verlieren und stürzen.

Der Akku hält in meiner Erfahrung nach durchschnittlich für 10 Kilometer an. Wobei das natürlich darauf ankommt wie das Gelände beschaffen ist, wieviele Berge und so weiter.

Der Ladevorgang dauert wie anfangs schon erwähnt circa zwei Stunden. Wobei ich mir auch vorstellen kann das es mal 2,5h oder sogar drei Stunden sein können, nachdem der Akku richtig leer gefahren wurde.

Fazit zum GeekMe Electro Hoverboard

Das Hoverboard kommt mit hochwertigen Komponenten, wenn es um die Sicherheit geht. Es sind große 8,5 Zoll reifen verbaut, so dass man einfach über Hindernisse hinweg kommt und zusätzlich zwei unabhängige Gyroskope um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Dieses Gerät eignet sich also auch für Anfänger jeden Alters.

GeekMe Hoverboard

Dazu ist das Hoverboard auch sehr günstig und es fehlen keinerlei CE Zertifizierungen. Man braucht sich also nicht sorgen das einem das Hoverboard unter den Füßen wegbrennt, aufgrund minderwertiger Akkus oder Ladegeräte.

Mein Contra ist bei diesem Modell das der Rahmen fast vollständig aus Plastik besteht und die schönen Metallic Farben somit durch Umwelteinflüsse schnell zerkratzt und ausgemattet werden. Der Pairing Code für das Bluetooth in der Bedienungsanleitung stimmt übrigens nicht.  Der Pairing Code lautet nicht 0000 sondern 000000, wobei es natürlich auch sein kann das meine Anleitung einen Druckfehler hat oder das nicht alle Anleitungen diesen Fehler haben.

Der Bluetooth Klang könnte etwas besser sein und ich rate jedem der einen Equalizer konfigurieren kann an seinem Smartphone dies zu tun. Denn aus den Lautsprechern lässt sich noch etwas rausholen, trotzdem das sie nicht die Besten sind.

Um zum Abschluss zu kommen,

wer ein ordentliches Hoverboard mit gutem Preis/Leistungs-Verhältnis sucht ist mit dem GeekMe Electro Hoverboard gut beraten. Das Hoverboard bietet für absolute Anfänger als auch für fortgeschrittenere Benutzer eine solide Leistung bei kleinem Preis.

Für Anfänger ist vielleicht auch unser Artikel zur Hoverboard Schutzausrüstung interessant, damit kann sozusagen nichts mehr schief laufen und das erste mal Hoverboard fahren endet nicht in Schrammen und blauen Flecken.

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