Der große Elektroroller Test 2019: Sicheres Fortbewegungsmittel oder rausgeschmissenes Geld?

Mobilität wird heutzutage großgeschrieben. Im Zeitalter schwindender fossiler Brennstoffe und explodierender Benzin- und Dieselpreis spielt eine lange vergessene Antriebsquelle dabei eine immer wichtigere Rolle: der umweltschonende und enorm leistungsfähige Elektromotor. Er ist es auch, auf dem letztendlich der moderne E-Scooter basiert.

Tachoanzeige von elektrisch angetriebem Roller

Damit auch Sie von den Vorteilen des E-Rollers profitieren können möchten wir mit diesem Bericht umfassend aufklären. Dabei betrachten wir folgende Punkte:

  1. Was ist ein Elektroscooter?
  2. Mobilität ist sexy
  3. Wer darf einen Elektro-Roller fahren?
  4. Kaufberatung beim E-Bike
  5. Elektroscooter für Behinderte
  6. Einstiegsmodelle für Jungendlich
  7. Fazit zum Elektroroller

Elektroroller im Praxistest: Wie schneiden die Modelle ab?

In der nachfolgenden Tabelle haben wir die von uns getesteten E-Roller nach verschiedenen Kriterien gegenübergestellt.

 eFlux Street 20E-HarleyeFlux FreerideeFlux One CarboneRazor E300Razor E100
Reichweitebis 30kmbis 35kmbis 20kmbis 25km60 Minuten40 Minuten
Motorstärke500 Watt1500 Watt1000 Watt500 Watt200 Watt100 Watt
Geschwindigkeit20 km/hBis 45 km/hbis 35 km/hBis 30 km/hbis 24 km/hbis 18 km/h
VerarbeitunghochwertighochwertighochwertigGutGutGut
StraßenzulassungJa
JaNeinNeinNeinNein
FahrverhaltenSehr gutSehr gutSehr gutGutGutGut
Preis479,00€1598,00€459,90€479,90€269,76€238,84€
Gesamtnote1,31,62,02,32,83,0
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Was ist ein Elektroroller?

Ein Elektroscooter bzw. -roller ist auch unter dem Namen als sogenanntes Elektromobil bekannt. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um ein kleines und mehrspuriges Fahrzeug, welches sowohl durch seine offene Bauweise, aber auch durch den umweltschonenden und leistungsfähigen Antrieb über einen Elektromotor charakterisiert ist.

Elektroroller gibt es bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Sie sind seitens ihrer Hersteller meist dafür ausgelegt, ausschließlich den jeweiligen Fahrzeugführer befördern zu können. Großer Beliebtheit erfreuen sich Elektroroller jedoch nicht nur als Fahrzeuge für Behinderte oder für Senioren. Sie werden auch mit großem Erfolg in den Fahrgeschäften auf Kirmesveranstaltungen und Jahrmärkten eingesetzt und finden auch auf diversen Golfplätzen ihre Verwendung.

Im Rahmen des Freizeitspaßes gibt es den Elektroroller jedoch inzwischen auch als besonders leistungsfähiges Quad oder sogar in einer besonderen Ausführung als Trike.

Mini Roller im Praxistest

Da der Elektro-Roller jedoch durch den Gesetzgeber mit dem § 4 der Fahrerlaubnis-Verordnung von der Fahrerlaubnispflicht befreit ist, bleibt er bauartbedingt an bestimmte Abmessungen und Eigengewichte sowie an exakt definierte Höchstgeschwindigkeiten gebunden. Der moderne Elektroroller ist daher kein Rennmobil, sondern ein leises und umweltschonendes Transportmittel, welches man heute ganz besonders häufig in den Innenstädten oder auch auf Golfplätzen antreffen kann.

Der Gesetzgeber hat verbindlich fixiert, dass mit einem modernen Elektroroller heute nicht nur die Gehwege, sondern, sofern keine Gehwege vorhanden sind, auch die öffentliche Fahrbahn benutzt und befahren werden kann, auf welcher sich der konventionelle Straßenverkehr bewegt.

Wie ist ein Elektroroller aufgebaut und welche Unterscheidungsmerkmale gibt es?

Elektroroller mit Straßenzulassung verfügen in der Regel über mehr Kraft, Beschleunigung und einer höheren Beschleunigung als kleinere Scooter. Diese Faktoren hängen insbesondere von der Nennleistung des Akkus und des elektrischen Antriebes ab.

Zudem unterscheiden sich die E-Roller in der Art und Weise wie die Kraftübertragung auf das Hinterrad stattfindet. Da gibt es zum Beispiel welche die direkt angetrieben werden, andere hingegen verfügen über einen Kettenantrieb. Beide Antriebsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Die Kette könnte zum Beispiel nach vielen Jahren reißen und stellt somit ein zusätzliches Verschleißteil dar. Bei einer hohen Leistung ist diese Art der Kraftübertragung von großer Wichtigkeit, da die Dimensionierung des Motors zu groß ist um das Hinterrad direkt antreiben zu können.

Die Frage welchen Roller du dir kaufst, sollte auch daran festgemacht werden wie bequem du es haben möchtest und wie hoch der Komfort sein soll. Es gibt zum Beispiel E-Roller mit einem verstellbaren Sitz. Scooter mit Straßenzulassung haben einen solchen Sitz in der Regel, damit man auch bequem weitere Strecken zurücklegen kann.

Transport und Gewicht sind ebenfalls wichtige Fragen die vor dem Kauf geklärt werden müssen. Viele Roller mit einer besonders hohen Leistung wiegen über 30 Kilo. In den meisten Fällen lassen sich die Modelle zusammenklappen und man kann den Roller einfach und platzsparend verstauen.

Viele Scooter kannst du sowohl auf dem Asphalt als auch auf Schotterwegen und unebenem Untergrund fahren. Wenn du häufig auf einem Feldweg unterwegs bist, ist es empfehlenswert auf besonders breite und große Reifen zu achten. Unterschieden wird auch zwischen pneumatischen Reifen und Vollgummibereifung. Außerdem ist eine ausreichende Federung wichtig. Sowohl das Hinter- als auch das Vorderrad sollten über moderne Stoßdämpfer verfügen um Belastungen durch Steine und Schlaglöcher abfedern zu können.

Um eine besonders hohe Reichweite erreichen zu können, gibt es auch Fahrzeuge mit Rekuperation. Hier kommen in der Regel Wirbelstrombremsen zum Einsatz, welche die Bremsenergie, also die Arbeit welche beim abbremsen entsteht, wieder in elektrische Energie umwandeln und zurück in den Akku speisen. Dadurch wird die Batterie des E-Rollers immer wieder etwas aufgeladen, sobald man bremst und der Akku hält länger durch.

Letztendlich spielt für viele Leute auch das Aussehen eine wichtige Rolle. So ist der Harley Two Elektroscooter von eFlux ein Roller mit besonderem Design welches bei den meisten gut ankommt.

Mobilität ist sexy

Es steht gerade im schnelllebigen 21. Jahrhundert völlig außer Frage, dass Mobilität nicht nur ein grundlegendes Erfordernis zur Bewältigung der Alltagsaufgaben ist, sondern darüber hinaus auch noch sexy macht. Mobilität wird nämlich in Verbindung gebracht mit Jugend und mit Flexibilität und mit dem Vermögen, sich ohne das Angewiesensein auf die oftmals überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel fortbewegen zu können.

Der moderne ERoller macht Mobilität nicht nur sexy, sondern auch noch umweltkonform. Ein Elektroscooter produziert keine lästigen Abgase, trägt nicht zum drohenden Treibhauseffekt bei und verursacht vor allem auch keinen Motorlärm. Im Gegensatz zum konventionellen Benzin- oder auch Dieselmotor, welche regelmäßig auf das Nachfüllen von Kraft- und Betriebsstoffen angewiesen sind, erweist sich der moderne Elektromotor im Elektroroller als nahezu wartungsfrei. Damit steigt die Attraktivität dieser modernen Methode der Fortbewegung noch zusätzlich und der Elektroroller wird noch mehr sexy.

Lenker eines Elektro Scooter im Test

Inzwischen denken die Regierungen überall auf der Welt vor dem drohenden Klimakollaps und dem Verschwinden der letzten Reserven fossiler Energieträger laut darüber nach, spätestens ab dem Jahre 2045 überhaupt keine benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeuge für den öffentlichen Straßenverkehr mehr zuzulassen. Spätestens dann wird weltweit die Stunde auch des Elektrobikes schlagen.

Als kostengünstige Möglichkeit für den innerstädtischen Individualverkehr stiehlt er schon heute vielen alternativen Verkehrsmitteln, wie beispielsweise dem Mofa oder Fahrrad, erfolgreich die Show. Für die Distanzen und Verkehrsaufgaben, welche ein Elektroroller heute zu bewältigen hat, erweist sich noch vergleichsweise bescheidene Batteriekapazität der Fahrzeuge als vollkommen ausreichend.

Es steht inzwischen ganz außer Frage, dass Mobilität sexy ist und Elektromobilität sogar ganz besonders. Es kann daher heute davon ausgegangen werden, dass die Popularität und der Siegeszug dieses eigenwilligen Fahrzeugs sich in der Zukunft noch deutlich verstärken werden.

Wer darf einen Elektroroller fahren?

Sofern moderne Elektroroller und Elektroscooter eine Geschwindigkeit von höchstens 6 Kilometern pro Stunde nicht überschreiten, gelten sie als sogenannte Krankenfahrstühle und sind damit aus der Sicht des Gesetzgebers zulassungsfrei.

Bauartbedingt bleibt die Höchstgeschwindigkeit der meisten Elektroroller und Elektroroller ohnehin auf eine Geschwindigkeit bis zu maximal 15 Kilometer pro Stunde begrenzt. Bis zu diesem Limit sind die Fahrzeuge grundsätzlich von jeglicher Erlaubnis- und auch Ausweispflicht befreit.

Ein Führerschein oder auch eine Prüfbescheinigung sind zum Führen eines Elektrorollers aus der Sicht des Gesetzgebers grundsätzlich nicht erforderlich. Der Fahrzeugführer muss jedoch mindestens 15 Jahre alt und mit den technischen Grundsätzen der Führung des Elektromobils gut vertraut sein.

Ferner muss der betreffende Fahrzeugführer grundsätzlich dazu in der Lage sein, sich mit dem Gefährt sicher im öffentlichen Straßenverkehr bewegen zu können. Für behinderte Jugendliche und für Kinder unter 15 Jahren wurde dabei zusätzlich durch den Gesetzgeber verbindlich festgelegt, dass auch mit einem Elektroroller im öffentlichen Straßenverkehr eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 10 Kilometern pro Stunde keinesfalls überschritten werden darf.

Der klappbare Elektroroller – überall einsetzbar und transportabel

Neben den konventionellen Fahrzeugen werden heute durch eine Vielzahl von Herstellern auch bereits zerlegbare und klappbare Elektroroller angeboten. Diese lassen sich bei Bedarf entweder zusammen klappen oder auch zerlegen und ermöglichen dem Fahrer so das Umsteigen in öffentliche Verkehrsmittel, wobei der Elektro-Roller als Handgepäck mit geführt werden kann.

Die zerlegbaren modernen Elektromobile sind recht einfach in ihrer Handhabung und ermöglichen dadurch gerade den Senioren oder auch den Behinderten, welche diese sinnvolle Alternative zur Fortbewegung nutzen möchten, letztendlich ein deutliches Mehr an individueller Lebensqualität infolge von praktisch uneingeschränkter Mobilität.

Zerlegbare Elektromobile sind eine zeitgemäße Mobilitätshilfe, die sich jederzeit entweder aktiv zur Fortbewegung nutzen oder auch zerlegen und als Handgepäck mit führen lässt. Gerade für Personen mit einer Gehbehinderung wird dadurch der individuelle Bewegungs- und auch Aktionsradius in einer beeindruckenden Art und Weise vergrößert und die individuelle Selbständigkeit bleibt gewahrt.

Meist sind zerlegbare Elektroroller mit nur wenigen Handgriffen zerlegt und zu einem handlichen Package zusammen gefaltet. Doch damit nicht genug. Modernste Baumaterialien oder auch eine moderne Bauweise mit Leichtmetallrohren, tragen dazu bei, dass das Gewicht eines solchen zerlegten Elektroroller als handliches Package die Grenze von insgesamt etwa 20 kg selten überschreitet. Somit bewegt sich letztendlich auch ein vollständig zerlegter Elektroroller stets im Rahmen des üblichen Gewichtes einer Reisetasche und kann im Prinzip durch jeden Menschen problemlos bewältigt und auch bei Fußmärschen oder beim Umsteigen in öffentliche Verkehrsmittel mit geführt werden.

Welche Parameter sind wichtig beim Kauf eines modernen Elektrosrollers?

Beim Kauf eines modernen Elektroscooters sind vor allem die folgenden Parameter wichtig und sollten dementsprechend ausreichend Berücksichtigung finden:

  • die jeweilige Akkuleistung
  • die Reichweite
  • das Material
  • die Höchstbelastung.

Moderne Elektrofahrzeuge werden heute grundsätzlich mit einem mehr oder minder leistungsfähigen Akku betrieben, dessen Leistungsfähigkeit letztendlich auch die Betriebsdauer und die räumliche Reichweite des Gefährtes limitiert.
Ist der Akku verbraucht, so muss die Fahrt zunächst erst einmal zwangsweise unterbrochen werden, bis der Akku schließlich an der nächsten Steckdose wieder aufgeladen worden ist.

Zwei Schalter des Rollers im Härtetest

Wichtig ist es daher, einen entsprechend leistungsfähigen Akku zu wählen, dessen Kapazität in etwa dem alltäglichen Bewegungsradius entspricht und sich außerdem auch noch vor dem Antritt jeder Fahrt davon zu überzeugen, dass der Akku ausreichend aufgeladen worden ist.

Beim Kauf eines Elektrorollers sollte man sich stets auch der Tatsache bewusst sein, dass die jeweils angegebene Leistungsfähigkeit des verbauten Akkus auf historischen Durchschnittswerten beruht. Wenn Möglich, sollte man bei größeren zurückzulegenden Strecken daher auch stets von der Option Gebrauch machen, gleich einen Reserveakku mit dazu kaufen zu können.

Die am häufigsten verwendeten Akkus sind auch beim Elektroroller entweder die konventionellen Blei-Gel-Akkus oder die neueren Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Die preiswertere und einfachere Bauweise wird dabei stets durch die Blei-Gel-Akkus repräsentiert. Diese haben meist eine wesentlich geringere Lebensdauer, während diejenige moderner Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit annähernd etwa 50.000 Kilometern angegeben wird.

Die Reichweite eines modernen Elektrorollers ist höchst unterschiedlich und hängt grundsätzlich von der Bauart und auch von der Kapazität des jeweils in dem Fahrzeug verbauten Akkus ab. Man sollte sich also möglichst ein solches Fahrzeug zulegen, dessen Reichweite auf den täglichen Bewegungsradius abgestimmt ist.

Bei den meisten modernen Elektrorollern liegt die Reichweite heute zwischen 17 und beachtlichen 30 Kilometern.

Natürlich sollte man sich vor dem Kauf eines entsprechenden Elektrorollers vor allem auch die jeweilige Karosserie genauer anschauen und auch das Material, welches für diese genutzt worden ist. Eine ganz besonders große Rolle spielt dabei natürlich die jeweilige Verarbeitungsqualität, denn sie limitiert in ganz herausragender Art und Weise die Lebensdauer eines Elektrorollers.

Vor allem innerhalb Europas hergestellte Elektroscooter weisen zwar einen grundsätzlich höheren Preis auf, besitzen dafür im Gegenzug auch eine deutlich bessere Verarbeitungsqualität bei ihrer Karosserie. Diese ist meist ganz hervorragend, wodurch dann letztendlich auch erfolgreich sicher gestellt werden kann, dass tatsächlich nichts rostet.

Da auch die Höchstbelastung für die Lebensdauer eines Elektromobils maßgebend ist, sollten vor allem schwergewichtige Nutzer vor jedem Kauf eines neuen E-Rollers ausführlich das jeweilige Höchstgewicht nachlesen, für welches das Fahrzeug auf Dauer ausgelegt worden ist. Wird diese herstellerseitig verbindlich angegebene Höchstbelastung nämlich langfristig und kontinuierlich überschritten, so kann es zu schweren Schäden an dem betreffenden Fahrzeug führen.

Elektroscooter für Behinderte

Gerade für behinderte Menschen stellt der moderne Elektroroller ein ganz hervorragendes Mittel und Werkzeug dazu dar, um den persönlichen Aktionsradius und auch die individuelle Mobilität und Selbständigkeit wahren zu können.

Bremstest Eroller auf der Straße

Erfreulich ist hier außerdem auch noch die Tatsache, dass es den modernen Elektroroller für Behinderte bereits in preisgünstigen Varianten im stationären Handel oder auch bereits im Internet zu kaufen gibt, die jeweils deutlich unter 1.000 Euro angesiedelt sind.

Da die Scooter einfach zu bedienen sind, sich zudem als erlaubnis- und meist auch als versicherungsfrei erweisen, kann damit auch ein behinderter Mensch ein Stück persönlicher Freiheit und damit letztendlich auch Lebensfreude zurück erhalten und bereits von einfachen Modellen des Elektroscooters profitieren.

Entscheidet sich ein Behinderter zudem für einen Roller mit gedrosseltem Motor, welcher eine Höchstgeschwindigkeit von weniger als 6 Kilometer pro Stunde erreicht, so ist damit auch die Sicherheit des Fahrers maximal.

Die Vorteile eines modernen Elektrorollers für behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger liegen klar auf der Hand:

  • Erhöhung von Mobilität, Flexibilität, Selbstänigkeit und Aktionsradius
  • einfachstes Handling
  • Möglichkeit, den Elektroscooter zusammen zu klappen und auch in öffentlichen Verkehrsmitteln als Handgepäck zu transportieren
  • Entfall der Führerschein- und auch der Versicherungspflicht bei gedrosselten Modellen mit einer Höchstgeschwindigkeit unterhalb von 6 Kilometern pro Stunde.

Die Einstiegsmodelle für Jugendliche

Da Jugendliche es im Allgemeinen nicht erwarten können, ihr eigenes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen, kommt ihnen die Chance, bereits ab dem 15. Lebensjahr einen modernen EBike führen zu dürfen, sehr stark entgegen.

Trittbrett des elektrischen Rollers

Hierbei macht die Anschaffung eines modernen Elektrorollers jedoch nicht nur den Jugendlichen im Allgemeinen stets eine große Freude. Auch die Eltern werden infolge der vergleichsweise geringen Anschaffungs- und auch Unterhaltskosten schnell begeistert sein.

Die Haftpflichtversicherung hält sich bei den meisten Modellen extrem in Grenzen und seitens der laufenden Unterhaltskosten fallen beim modernen und zeitgemäßen E-Motorrad gerade einmal um die 50 Cent pro 100 Betriebskilometern an.

Nicht nur das laufende Nachfüllen von Kraft- und Betriebsstoffen, sondern auch Kostenpositionen wie zum Beispiel Zündkerzenwechsel oder Luftfilterwechsel und anderes mehr entfallen bei einem modernen Elektroroller grundsätzlich.

Dennoch sollte jeder Jugendliche auch beim modernen Elektromoped gründlich darauf hin gewiesen werden, dass es sich hierbei um ein Verkehrsmittel handelt und dass die üblichen Regeln im öffentlichen Straßenverkehr auch durch den Benutzer eines Elektroscooters stets und zwingend einzuhalten sind.

Elektroroller im Test

Auf unserer Seite haben wir viele verschiedene Elektroscooter aus unserer Testreihe vorgestellt. Egal ob ein Roller für stundenlange Vergnügungen gesucht wird oder ein Elektrogefährt um günstig zum Arbeitsplatz pendeln zu können. Die Roller welche wir getestet haben, garantieren nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern haben in der Regel auch einen wiederaufladbaren Akku, welcher auch ausgewechselt werden kann. Das bedeutet ihr könnt die Reichweite deutlich erhöhen.

Die Elektro-Roller sind in den meisten Fällen kinderleicht zu bedienen, bieten viel Sicherheit und je nach Preis auch eine ganze Menge Komfort.

Ein Scooter mit Straßenzulassung verfügt zum Beispiel über Scheibenbremsen, ein umfangreiches Lichtsystem wie Blinker, Front- & Heckbeleuchtung und einer Hupe.

5 Elektrroller im Vergleich

Bekannte und beliebte Hersteller von denen wir einige Roller getestet haben, sind Razor, eFlux und Viron.

Razor ist zum Beispiel auch sehr bekannt dafür Hoverboards herzustellen, bringt aber auch regelmäßig andere neue Modelle auf den Markt. Dazu gehören zum Beispiel elektrische Quads für Kinder, Miniroller mit Elektroantrieb und auch große Scooter mit einer hohen elektrischen Antriebsleistung.

Wer kleine Elektro-Scooter für seine Kinder sucht, ist mit dem Hersteller Razor bestens beraten, da die Auswahl in diesem Segment besonders groß ist.

Richtig gute Roller mit Straßenzulassung gibt es zum Beispiel von eFlux. Achtet hier aber trotzdem genau auf die Beschreibung, selbst wenn ein Lichtsystem verbaut wurde, heißt das noch lange nicht, dass der Scooter eine solche Zulassung auch wirklich besitzt und angemeldet werden darf!

eFlux Street 20 Elektroroller

Ein Roller der nicht nur gut aussieht und über eine hervorragende Ausstattung verfügt, ist der eFlux Street 20. Wir haben diesen Scooter sehr ausführlich getestet und sind besonders über die Ausstattung, Fahrgefühl, Sicherheit und Qualität erstaunt.

Der Street 20 vom Hersteller eFlux besitzt eine Straßenzulassung und ist überhaupt nicht teuer. Mit 480 € bewegt sich der Preis im mittleren Sektor. Das Gefährt eignet sich sowohl für Fahrten im Gelände als auch auf dem Asphalt. Hierfür besitzt der Scooter eine entsprechende Federung. Zusätzlich könnte man noch den Luftdruck je nach Untergrund beliebig einstellen um noch mehr Bodenhaftung zu erzeugen.

Elektrroller mit Straßenzulassung geringes Gewicht

Kommen kleine Unebenheiten, werden diese ziemlich gut ausgefedert. Wir empfehlen dir trotzdem darauf zu achten, Bordsteine und Schlaglöcher lieber zu umfahren, da der Scooter sonst nur unnötig stark belastet wird.

Sicherheit wird beim eFlux Street 20 Elektroroller ganz groß geschrieben. Neben einer umfangreichen Leuchtanlage, verfügt der Scooter über 2 Scheibenbremsen, jeweils vorne und hinten. Wenn du mal schnell bremsen musst, kommt der Roller ziemlich schnell zum Stillstand. Je nach Untergrund beträgt der Bremsweg etwa 3 Meter aus der Höchstgeschwindigkeit und einer Vollbremsung heraus. Für Fahrten auf dem Asphalt empfehlen wir dir auf jeden Fall einen höheren Luftdruck als auf Schotterwegen. Über die Autoventile kannst du diesen individuell einstellen.

In der Mitte des Lenkers befindet sich eine analoge Geschwindigkeits und eine digitale Ladeanzeige, woraus du in etwa schließen kannst wie viel Reichweite noch zur Verfügung steht.

Zusätzlich verfügt der eFlux Street 20 Elektroroller über einen ausklappbaren Ständer, so kann der Scooter bequem geparkt werden. Alternativ kannst du den eFlux aber auch mittels einer Einhebel-Schnellspannvorrichtung zusammenklappen und anderweitig transportieren. Insgesamt wiegt er etwa 38 kg.

In unserem Test haben wir mit diesem Elektro-Roller eine Reichweite von 24 Kilometern erzielt. Der Hersteller gibt 30 Kilometer an. Wenn du langsam beschleunigst und eine konstante, niedrige Geschwindigkeit fährst, sind auch die 30 Kilometer realistisch. Zum Aufladen werden anschließend etwa 7,5 Stunden benötigt.

Du kannst den eFlux Street 20 Elektroroller mit einem Führerschein der Klasse M, B oder auch Mofa-Führerschein fahren. Neben einem Kennzeichen wird außerdem noch eine Versicherung für diesen Scooter benötigt, damit er auch außerhalb von Privatgelände gefahren werden darf.

Zum Elektrroller Testbericht hier klicken.

Der eFlux Freeride X2

Einen weiteren Scooter den wir euch wärmsten Herzens empfehlen können, ist der eFlux Freeride X2, der über eine besonders hohe Reichweite verfügt, welche über den ECO-Modus zusätzlich erhöht werden kann.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit die du mit diesem Modell erreichen kannst, besteht auf jeden Fall Helmpflicht, außerdem wird ein Führerschein benötigt um mit dem Scooter überhaupt außerhalb des Privatgrundstücks fahren zu dürfen.

Wer auf schnelle Beschleunigungen steht, wird besonders viel Freude am Freeride X2 haben. Denn hinter dem 60 Volt starkem Motor, stehen 2000 Watt Leistung die man deutlich spürt.

An Fahrkomfort fehlt es ebenfalls nicht, denn der E-Roller besitzt Hupe, Seitenspiegel, Leuchtanlage, eine qualitativ hochwertige Vollfederung und eine digitale Anzeige. Auf dem kleinen Bildschirm kannst du Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz und den Akkustand einsehen.

eFlux E Roller Test ohne 45 KM Höchstgeschwindigkeit

An sich ist das Fahrgefühl mit dem eFlux Freeride X2 sehr angenehm, da der Schwerpunkt ziemlich niedrig liegt.

Zu guter Letzt ist der Scooter auch ziemlich platzsparend, da er sich einfach zusammenklappen lässt.

Du bezahlst für dieses Modell etwa 950€, allerdings ist dieser Preis für einen Elektroroller mit 2000 Watt Leistung und einer hohen Reichweite vollkommen gerechtfertigt. Außerdem ist der Kaufbetrag oft ein Indiz für den Wert und die Haltbarkeit.

Unser ausführliches eFlux Freeride X2 Videoreview könnt ihr hier lesen.

eFlux One Carbone

Die Marke eFlux ist nicht nur beliebt, sondern steht auch für Qualität und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Einen sehr ausgeglichenen E-Roller bekommst du ebenfalls vom diesem Hersteller.

Manche Scooter haben zwar viel Leistung, dafür aber eine geringe Reichweite, beim One Carbone sind diese beiden Eigenschaften sehr ausgewogen. Du kannst mit diesem Roller bis zu 35 Kilometer weit fahren, vorrausgesetzt der Akku ist voll aufgeladen. Hier hat der Hersteller sich eine neue Technologie zu nutze gemacht und auf das Rekuperationsverfahren zurückgegriffen. Zum Einsatz kommen dafür sogenannte Wirbelstrombremsen, welche die Bremsenergie in elektrische Energie umwandeln und zurück in den Akku speisen.

Sollte der Ladezustand trotzdem zu gering sein, lässt sich der One Carbone auch wie ein handelsüblicher Roller ohne elektrischem Antrieb verwenden. Zum Aufladen werden etwa 2 bis 3 Stunden benötigt.

Elektrroller mit Carbonrahmen Erfahrungen und Review

Außerdem wurden für die Herstellung nur hochwertige Materialien verwendet, diese sorgen für ein ziemlich geringes Eigengewicht bei gleichzeitig höchstmöglicher Stabilität und Komfort.

Die größten Vorteile des One Carbone Elektrorollers sind die Rekuperation durch die Wirbelstrombremsen und die damit verbundene Reichweite bis zu 30 Kilometern, die hohe Geschwindigkeit bis zu 30 km/h, das geringe Gewicht und der komfortable Transport. Was leider problematisch werden könnte, ist die fehlende Straßenzulassung. In anderen Ländern gelten allerdings auch andere Gesetze, erkundige dich deshalb bevor du den Roller mit in den Urlaub nimmst.

Unserer Meinung nach ist der Preis welcher bei etwa 480 € liegt durchaus gerechtfertigt. Der Roller ist hochwertig verarbeitet und bietet viele Vorteile. Freizeitsportler und Urlauber werden auf jeden Fall ihren Spaß mit diesem Elektroscooter haben.

eFlux Liteone Test könnt ihr hier nachlesen.

eFlux Harley Two Elektro-Scooter

Vor kurzem haben wir einen richtig coolen Roller mit Elektroantrieb getestet, hierbei handelt es sich um den eFlux Harley Two Elektro-Scooter im begehrtem Harley-Design.

Er verfügt über 2 Sitzplätze und verträgt insgesamt eine Gesamtzuladung von etwa 170 kg. Das Bike selbst wiegt 70 kg, weshalb es nicht so einfach zu transportieren ist.

Genug Leistung hat die Harley mit 1.500 Watt auf jeden Fall. Zudem eignet sie sich sowohl für On- als auch Offroadeinsatz und das Fahrgefühl ist aufgrund des niedrigen Schwerpunkts der Hammer.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die breite Bereifung. Der Roller schafft dafür eine sagenhafte Spitzengeschwindigkeit von etwa 45 Kilometern pro Stunde, beschleunigt ziemlich schnell, hat eine Reichweite laut Hersteller bis zu 35 Kilometern und verfügt natürlich über eine Straßenzulassung. Durch einen Zusatzakku der sich bequem verstauen lässt, kann die Reichweite sogar auf 70 Kilometer erhöht werden.

Beim Kauf stehen euch weitere Designvariationen bezüglich der Farben und Bemalung zur Auswahl. Im Shop könnt ihr zum Beispiel das tolle Design mit der amerikanischen Flagge auswählen.

Den Elektroroller Harley Test haben wir hier für euch verlinkt.

Razor E100

Einen Elektroroller den wir zwar nicht selbst getestet haben, den wir aber trotzdem für sehr empfehlenswert halten, ist der Razor E100. Er ist insbesondere für Kinder gedacht und das Gewicht der Fahrers sollte deshalb ein Gewicht von 54 Kilogramm nicht überschreiten.

Mit dem Scooter könnt ihr 16 km/h schnell fahren und der Akku hält bis zu 40 Minuten.

Besonders praktisch ist er aufgrund seines geringen Gewichts. Ohne Fahrer wiegt der Scooter gerade einmal 13 Kilogramm und das obwohl der Rahmen als auch die Gabel aus Stahl gefertigt wurden.

Beeindruckend ist außerdem das Design des Kinderrollers und die LED-Verzierungen auf der Trittfläche.

Zur Produktbeschreibung!

Razor E300

Der Razor E300 ist quasi der große Bruder des E100. Hier liegt das zulässige Gesamtgewicht bei etwa 90 Kilo. Im Vergleich zum E100 ist die Trittfläche wesentlich breiter und der Rahmen an sich wirkt stabiler.

Auch erreicht der Razor E300 eine größere Geschwindigkeit, diese liegt bei maximal 24 Kilometern pro Stunde und somit ist der E300 der schnellste Roller aus der Razor-Reihe. Nach etwa 40 Minuten ist der Fahrspaß dann leider vorbei und der Akku muss neu aufgeladen werden. Der Hersteller gibt hier unserer Vermutung nach keine Reichweite in Kilometern sondern eine Laufzeit an, da der Roller häufig spielerisch von Kindern in der Freizeit genutzt wird, statt damit lange Distanzen auf der Straße zu überbrücken.

Auf Schotter- und Feldwegen lässt sich der Razor E300 ebenfalls sehr gut bewegen, denn der Roller verfügt über besonders große pneumatische Reifen.

Zur Produktbeschreibung geht es hier lang.

Viron V7

Beim Viron V7 Elektroscooter bekommst du etwa 1.000 Watt Nennleistung für gerade einmal 400€. Mit voll aufgeladenem Akku kommt man bis zu 20 Kilometer weit. Das Fahrzeug besticht durch ein echt cooles Design, hat sogar einen Sitz und ziemlich große Räder mit guter Bereifung.

Zusätzlich verfügt der Roller vorne und hinten über Stoßdämpfer, deshalb eignet sich der Viron V7 auch gut auf Feldwegen und unebenem Untergrund.

Viron V7 unter der Lupe hier klicken.

Monorover M.1

Viron bietet auch ausgefallene elektrisch angetriebene Fahrzeuge an, dazu zählt zum Beispiel der Electric Balance Wheel Monorover M.1 Scooter mit 350 Watt Leistung und Bluetooth-Interface.

Hier geht es zur Produktbeschreibung im Detail.

Fazit zum Elektroscoooter

Ob jung, ob alt, ob behindert oder nicht: Der moderne Elektroroller erweist sich heute ganz zweifelsfrei als ein zeitgemäßes, umweltkonformes und zudem auch noch recht sicheres Fahrzeug für praktisch Jedermann.
Der Benutzer kann sich hierbei bequem dafür entscheiden, ob er seinen modernen Elektro-Roller mit einer Straßenzulassung für den öffentlichen Straßenverkehr wünscht oder ohne diese Voraussetzung. Im zuletzt genannten Fall bleibt der Einsatzradius eines modernen E-Rollers dann allerdings auf private Gebiete und Areale beschränkt.

Fußablage des Mini Boards im Test

Moderne Elektroroller und Elektroscooter erweisen sich heutzutage als bereits leistungsstark und überdies auch noch als extrem vielseitig. Ausgereifte Akkumulatoren ermöglichen es den Nutzern heute bereits, imposante Reichweiten von bis zu annähernd 30 Kilometern bewältigen zu können.

Wer grünen Strom zum Aufladen des Akkus eines Elektroroller benutzt, der kann überdies voll Stolz auf die Tatsache verweisen, dass er vermutlich die umweltschonendste Variante der individuellen Fortbewegung überhaupt benutzt.

Um den persönlichen Transport von A nach B zu realisieren, erweist sich der moderne Elektroroller mit seinen laufenden Unterhaltskosten von gerade einmal 50 Cent je laufenden 100 Betriebskilometern vermutlich als die sparsamste Variante im Portfolio der Optionen des zeitgemäßen Individualverkehrs überhaupt.

Obendrein bereitet das vergleichsweise schnelle, umweltfreundliche und angenehm leise Fahren mit einem E-Board auch noch jede Menge an Spaß. Es repräsentiert zudem auch eine besondere Einstellung zur Umwelt, welche durch frühzeitige Übernahme von Verantwortung und durch ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist.

Wer ein hochwertiges Modell vom Elektroroller erwirbt, freut sich meist auf recht viele Jahre Fahrvergnügen.

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