Was ist ein Elektro-Einrad und wo gibt es die besten Modelle?

Das Elektroeinrad, auch Hoverwheel, Unicycle, e-roue, electric unicycle oder monocycle genannt, ist ähnlich wie ein Hoverboard jedoch mit einem Unterschied: Es besitzt nur ein Rad bzw Reifen. Dieser Trend kommt ebenfalls aus den USA und schwappt jetzt so langsam nach Deutschland über und begeistert die Tech-Gemeinde mit einem neuen weiteren Fortbewegungsmittel der Zukunft. Das Segway hat es hierzulande nicht geschafft sich im Alltagsgebrauch durchzusetzen, es bleibt abzuwarten inwieweit das Elektroeintrad die Geschmäcker der Gadgetfans trifft.

Auswahl des richtigen Elektroeinrades

Elektroeinrad Ninebot auf steinigem Untergrund

Natürlich kann man mit allen Einrädern nach vorn oder hinten nach Rechts und Links fahren, jedoch gibt es auch unter den Elektrorädern Unterschiede die beim Elektroeinradkauf berücksichtigt werden sollten.

Die Geschwindigkeit von 15 km/h oder 25 km/h macht eine große Differenz bei der Ankunftszeit da man fast doppelt so schnell ans Ziel kommt. Ebenfalls wichtig ist die Reichweite damit man nicht nach halber Strecke mit einem leeren Akku im Regen steht. Anders als beim Hoverboard ist es bei den Einrädern möglich den Akku zu tauschen. Wenn also der erste Akku leer ist, kann man einfach und unkompliziert die Batterie tauschen und weiter gehts!

Außerdem ist es wichtig ob du die beste Qualität brauchst und wie viel Geld du ausgeben möchtest. Angefangen bei wenigen hundert Euro geht es bis in den vierstelligen Bereich hinaus.

Elektroeinrad Test 2016 und Elektroeinrad Vergleich

Wir haben uns die bekanntesten Unicycle Modelle genauer angeschaut und für euch verglichen. Wir weisen daraufhin, das wir die Elektroeinräder nicht selbst getestet haben, sondern die Informationen die auf Amazon zur Verfügung stehen in einer neutralen Produktbeschreibung zusammengefasst haben.

 ModellCat 1DroidNinebot One E+Monowheel E400Airwheel X3
Preis465,00€991,58€890,00€395,00€
Reifengröße36cm (14 Zoll)41cm (16 Zoll)41cm (16 Zoll)36cm (14 Zoll)
Max. Geschwindigkeit18 Km/h22 Km/h25 Km/h16 Km/h
Max. Reichweite20km30 - 40km40km15km
Ladezeitbis 60minbis 120minbis 120minbis 90min
Maximalgewicht120kg120kg120kg120kg
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Alle Geräte gibt es auf Amazon zu kaufen, sodass Sie im Falle eines Garantiefalls auf der sicheren Seite sind.

Hersteller von Elektroeinrädern

Bekannte Hersteller von Hoverwheels sind unter anderem Airwheel, Ninebot, Gotway und Monowheel.  Die Preise reichen von einem Anfängergerät das bei 300€ startet, bis hin zu einem besser zu 600€ und im höchsten Preissegment mit einem Profirad bis zu 1000€.

Airwheel ist einer der Vorreiter und der Hersteller der wahrscheinlich am meisten von anderen Firmen kopiert worden ist. Airwheel führt verschiedene Modelle die sich je nach Umfang und Leistung auch stark im Preis unterschieden. Es gibt folgende Modelle:

  • Airwheel Q3
  • Airwheel X3 das Einsteigermodell
  • Airwheel X5
  • Airwheel X8 mit 16 Zoll Reifen

Ninebot ist im höheren Preissegement anzusiedeln, besticht jedoch in unseren Test’s durch eine herausragende Qualität und hochwertiger Materialien. Ninebot hat folgende Modelle auf dem Markt:

  • Ninebot One E+
  • Nonebot One C+
  • Ninebot One S2

Gotway ist in Deutschland als Hersteller von Elektroeinrädern bisher eher noch unbekannt, baut jedoch extrem hochwertige Räder zu einem auch gehobenem Preis. Folgende Modelle sind bis jetzt auf dem Markt:

  • Gotway MCM2
  • Gotway MCM 4
  • Gotway M Super HS 850W

Monowheel stellt Elektrorädermodelle zu einem sehr günstigen Preis her. In Elektroräderkreisen gilt dieses Board als geeignet um das Fahren mit Elektroeinrädern generell zu erlernen und zu spüren welchen Spaß das Fahren machen kann. Folgende Modelle sind unter anderem erhältlich:

  • C200 bis 18 km/h schnell
  • E400 bis 25 km/h schnell

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Herstellern, jedoch beschränken wir uns auf diese namenhaften Marken, da diese Produzenten für eine gute und dauerhafte Qualität stehen.

Benutzung und Fahrweise eines Elektroeinrades

Gesteuert wird das Elektroeinrad nicht durch die eigenen Gedanken, sondern durch die Gewichtsverlagerung auf dem Rad. Hierbei ist zu Beginn einige Übung erforderlich um das Gerät gut zu beherrschen. Wir empfehlen für den Start einen nicht öffentlichen Platz aufzusuchen wo man viel Platz hat – aller Anfang ist nämlich schwer so auch die Bedieunung des Fortbewegungsmittels von morgen.

Lehnt man sich nach vorn, beschleunigt das Einrad je nach Neigungswinkel. Umso steiler die Neigung umso krasser ist auch die Beschleunigung. Kurven können durch die Verlagerung nach Links oder rechts gefahren werden. Wir raten dazu das Fahren bei geringen Geschwindigkeiten zu testen um so bei kleineren Unfällen das Verlertzungsrisiko zu minimieren. Beim Bremsen wird außerdem der Akku geladen, da hierbei Reibungsenergie entsteht die den Akku lädt.

Je nach Elektroeinrad sind Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 25 km/h möglich. Die meisten Elektroeinräder sind jedoch aus guten Gründen der Sicherheit bei 15 km/h abgeriegelt. Die Reichweite unterscheidet sich ebenfalls je nach Modell und Elektroeinrad Akku und reicht von 10km bis zu 40km.

Sicherheit und Schutz der Gesundheit beim Elektroeinrad Fahren

Für das Fahren des Einrades empfiehlt es sich auf Schutzkleidung zurückzugreifen die im Ernstfall das Leben retten kann. Hierbei reicht es nicht einen Schutzhelm zu tragen. Die Elektroeinradschutzausrüstung umfasst fast die gleichen Teile wie die eines Motorradfahrers. Neben dem Helm gibt es Knieschützer, Handschuhe sowie Ellenbogenschützer und festes Schuhwerk.

Um auf unebenen Straßen oder Untergrund nicht durch Aufwirbelungen unschön überrascht zu werden ist ebenfalls eine Schutzbrille zu tragen. Ob hierbei auf eine richtige Schutzbrille oder Sonnenbrille zurückgegriffen wird muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir empfehlen eine richtig Schutzbrille zu tragen, damit die Augen bestens geschützt sind und zu keinem Zeitpunkt die Gefahr besteht durch Partikel in den Augen die Orientierung beim Fahren zu verlieren.

Rechtliche Situation zum Elektroeinradfahren in Deutschland

Ähnlich wie auch das Hoverboard, dürfen Elektroeinräder nicht auf öffentlichen Straßen oder Plätzen gefahren werden. Die zur Zeit vorhandene Gesetzgebung stuft das Elektroeinrad als PKW ein. Der Mini-Segway-Ersatz fährt schneller als 6 km/h und gilt somit als PKW für den eine Zulassung und eine Versicherung vorhanden sein muss die im Unfall für eventuelle Schäden aufkommt. Eine Zulassung ist bislang noch nicht vorhanden, sodass besser in der eigenen Einfahrt oder auf dem Grundstück des Nachbarn Fahrversuche unternommen werden.

Das Elektroeinrad Fahren auf öffentlicher Straße kann mit einem Bußgeld von über 50€ und dem Einzug des Rades sowie des Führerscheines durch die Polizei geahndet werden.

In Großbritanien sieht die Rechtslage ähnlich aus. In Österreich und der Schweiz hingegen sind die Fahrzeuge aus der Zukunft bereits zugelassen und man trifft mittlerweile relativ oft im Straßenverkehr auf Hoverboards, Monowheels, Solowheels und Segways. Ob und wann sich das Gesetz in Deutschland zugunsten der Elektroeinradfahrer dreht können wir nicht genau sagen. Es bleibt spannend.

 

 

 

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